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Strafrechtliche Folgen

der Selbstanzeige

 
 
Zahlreiche Steuersünder sind sich über die Folgen einer Verurteilung wegen Steuerhinterziehung nicht bewusst. Dass es sich hierbei um eine Straftat handelt, deren Strafrahmen bis zu 10 Jahre Freiheitsentziehung bedeuten kann, ist vielen nicht bekannt.
 
Der Gesetzgeber baute mit der in § 371 Abgabenordnung geregelten Selbstanzeige eine Art „Brücke in die Legalität“. Die Hintergründe dieser Regelung sind steuerpolitischer Art. Durch die Selbstanzeige erlangt der Fiskus Steuereinnahmen, welche er ohne die freiwilligen Angaben des Steuersünders womöglich nicht erlangt hätte. Um denjenigen die hiermit Abstand von ihrer Tat nehmen einen Anreiz zu geben, wurde diese Regelung bereits vor mehreren Jahrzehnten in das Gesetz aufgenommen.
 
Lediglich bei Hinterziehung von mehr als EUR 25.000 je Steuerart und Besteuerungszeitraum fällt ein Strafzuschlag an. Die Höhe dieses Strafzuschlages bestimmt sich anhand eines Prozentsatzes welcher abhängig ist von der Höhe des hinterzogenen Betrages. Zusätzlich zu dem Strafzuschlag fallen Hinterziehungszinsen an, welche innerhalb einer bestimmten Frist beglichen werden müssen, um in den Genuss der Straffreiheit zu kommen.

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