bg4

11-06_stempel

Gefahren der

Selbstanzeige

 
 
Eine Selbstanzeige ist nicht gleich eine wirksame Selbstanzeige. Im Jahre 2011 wurden die Bedingungen für eine strafbefreiende Selbstanzeige erheblich verschärft. Angaben sind nur strafbefreiend, wenn sie vollständig sind und über alle nicht bereits verjährten Steuerstraftaten umfassend und endgültig aufklären. Genau hierin liegt ein hohes Risiko für den Steuersünder. Sobald sich eine Selbstanzeige als fehlerhaft oder gar unvollständig erweist, liegt keine wirksame Selbstanzeige vor. Dies hat zur Folge, dass trotz freiwilliger Selbstanzeige keine Straffreiheit eintritt und die strafrechtlichen Konsequenzen eines Steuerstrafverfahrens voll und ganz zu Tage treten.

Darüber hinaus ist die Möglichkeit zur Abgabe einer Selbstanzeige zeitlich beschränkt. Der Weg zur strafbefreienden Selbstanzeige ist unter bestimmten Voraussetzungen versperrt, so etwa weil die Tat bereits entdeckt wurde, die Steuer nicht entrichtet werden kann oder weil gerade eine Betriebsprüfung im Gange ist. Wird über die Abgabe zu lange nachgedacht oder bei der Erstellung zu viel Zeit benötigt, steigt die Gefahr, hiervon nicht mehr strafbefreiend Gebrauch machen zu können.

Zurück zur Selbstanzeige

 

">